„Bevor ich schaue, komme ich an. Ich spüre Stand und Gewicht. Ich lasse den Atem kommen und gehen. Die Augen werden weich, der Blick wird still. Ich muss nichts finden. Ich lasse die Welt zu mir sprechen. Wenn es in mir leiser wird, beginnt das Bild in mir Gestalt zu nehmen.“

Suche kein Motiv. Folge einem Signal. Wo eine kleine Reibung entsteht, bleib. Hebe die Kamera erst, wenn du eine Antwort spürst. Triff eine Entscheidung. Ein Bild genügt. Was zählt, ist Klarheit im Blick, nicht Menge im Speicher.

Was hat sich in mir verändert, bevor ich fotografierte. Wo war der leise Widerstand, und warum blieb ich dort. Was wollte das Bild von mir, nicht ich vom Bild.
Trace: Ein Bild und drei Sätze. Nicht erklären, beschreiben.
